Zum Hauptinhalt springen
Lainer & v. Anhalt Immobilien
Zur Übersicht
RatgeberInvestment

Instandhaltungskosten für Ihre Immobilie richtig berechnen

3 Min. Lesezeit
Renovierung im Innenausbau eines Hauses

Eine belastbare Investitionsrechnung steht und fällt mit realistisch angesetzten Unterhaltskosten. Wer diese unterschätzt, erlebt nach dem Kauf oft böse Überraschungen.

Welche Fixkosten anfallen

Regelmäßige Ausgaben bilden die Grundlage jeder Kostenanalyse. Dazu zählen Grundsteuer, Wasserkosten, Versicherungsprämien und Verwaltungsgebühren. Bei Eigentumswohnungen fallen zusätzlich Hausgeldanteile an, aus denen die Gemeinschaft Instandhaltungsrücklagen für gemeinsam genutzte Bereiche wie Treppenhäuser bildet.

Instandhaltungsrücklage selbst bilden

Für individuell genutzte Bereiche – etwa Balkone oder Wasser- und Stromanschlüsse – trägt der Eigentümer die Verantwortung. Es empfiehlt sich, pro Quadratmeter und Jahr eine Instandhaltungsrücklage zu bilden, um künftige Reparaturen wie Dachsanierungen oder Sanitärerneuerungen zu finanzieren.

Mit Richtwerten kalkulieren

Fachleute raten, neben dem Kaufpreis und etwa 10 bis 12 Prozent Nebenkosten auch 3 bis 5 Prozent für Instandhaltung einzuplanen. Diese Richtwerte hängen jedoch stark von Alter, Zustand und Haustechnik ab. Eine Vor-Ort-Inspektion durch Fachleute liefert die realistischste Einschätzung.

Lokale Besonderheiten beachten

Zusätzlich sollten standortbezogene Faktoren einfließen: Schädlingsprobleme, Bodenfeuchtigkeit oder verstärkter Verschleiß durch Verkehrslärm. Erst eine standortgerechte Kalkulation ermöglicht es, die notwendigen Rücklagen treffsicher festzulegen. Gern unterstützen wir Sie bei einer fundierten Werteinschätzung.

Lassen Sie den Wert Ihrer Immobilie fundiert einschätzen

Fundierte Werteinschätzung