Das richtige Haus finden: 6 wichtige Punkte

Ein eigenes Haus ist in Zeiten steigender Mieten eine zentrale Möglichkeit, fürs Alter vorzusorgen. Wer kaufen möchte, sollte einige Eckpunkte beachten, damit das Eigenheim auch viele Jahre später noch zu den eigenen Bedürfnissen passt.
1. Die richtige Größe
Größere Häuser kosten nicht nur in der Anschaffung mehr, sondern auch im Unterhalt. Singles oder Paare kommen oft mit kleineren Immobilien aus; bei Kinderplanung sollte je Kind ein eigenes Zimmer eingeplant werden. Ein Generationenhaus lässt sich klug so planen, dass es später ohne großen Aufwand in ein Zweifamilienhaus umgebaut – und die zweite Wohnung vermietet – werden kann. Denken Sie beim Grundstück an Gemüsegarten, zusätzliche Garagen oder eine Spielecke.
2. Stadt, Land, Fluss: die Lage
Mittelgroße bis große Städte sind teurer, bieten aber Infrastruktur und gute Anbindung an Kindergärten, Schulen und Vereine. Das Land ist ruhig und naturnah, erfordert aber Fahrdienste und längere Arbeitswege. Besondere Lagen an Fluss, See oder Berg bieten attraktive Ausblicke, bergen aber Risiken wie Hochwasser.
3. Das eigene Budget
Das Budget setzt sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammen. Mindestens 20 %, besser 30 % der Kosten sollten aus eigenen Mitteln stammen. Als Faustregel sollten die Gesamtkosten nicht höher als das Fünffache des Brutto-Jahreseinkommens liegen.
4. Stil – der eigene Geschmack
Bei der Gestaltung können persönliche Vorlieben ausgelebt werden – innerhalb baurechtlicher Grenzen (etwa Vorgaben zu Dachformen, Farben oder Denkmalauflagen). Spielraum gibt es bei Fassadenfarbe, Dach- und Fensterform, Erkern und Balkonen.
5. Häuserstile im Vergleich
- Freistehendes Einfamilienhaus: großer Garten, wenig Einschränkungen, aber höhere Energie- und Versicherungskosten
- Doppelhaushälfte: geringere Kosten, ordentlicher Garten, aber direkter Nachbar
- Reihenhaus: niedrigste Kosten, jedoch begrenzte Umbaumöglichkeiten und kleinerer Garten
Daneben gibt es Stadtvilla, modernes Fachwerkhaus, seniorengerechten Bungalow, Blockhaus, Kubus- oder Pultdachhaus.
6. Zukünftige Investitionen
Ein bestehendes Haus erfordert geringere Anfangsinvestitionen, lässt aber wenig Einfluss auf Stil und Grundriss. Zudem fallen Erneuerungen früher an: Bei einem zehn Jahre alten Haus stehen Dach oder Heizung zehn Jahre eher zur Sanierung an als beim Neubau. Wer langfristig plant, kann größere Umbauten guten Gewissens angehen. Gern begleiten wir Sie bei der Suche nach dem passenden Objekt.
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